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Benefiz Abend im Schloss Geras |
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Freitag, 4. Dezember 2009 |
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Der Kammerschauspieler Karl Heinz Hackl trug auswendig und nach Vorlage köstliche Lebensweisheiten unter dem Motto „Lachen ist gesund“ im Zuge einer Benefizveranstaltung für den Verein „kids2kids“ im Marmorsaal des Stiftes Geras vor. FOTO: ROBERT SCHMUTZ
GERAS / Im Marmorsaal des Stiftes Geras gab es eine gut besuchte Benefizveranstaltung für den Verein „kids2kids“, die Paul Fallenbügel organisiert hat. Die Einleitung des Abends gestalteten mit ausgezeichnetem Gesang und Szenen aus Johann Nepomuk Nestroys „Lumpazivagabundus“ Mitglieder der Wiener Theatergruppe „Odyssee-Theater“. Es folgte Ernst Jankowitsch mit Liedern von Franz Schubert, Robert Schuhmann, Johannes Brahms und Karl Loewe. Manfred Hohenberger begleitete am Klavier, wie etwa beim melancholischen Text „Ich trage, wo ich gehe, stets eine Uhr bei mir.“ Star der Vorstellung war der Kammerschauspieler Karl Heinz Hackl, der dem Motto des Abends -„Lachen ist gesund“ – wie alle Mitwirkenden stark Rechnung trug. Etwa die Begründung des Leitsatzes „Ich öffne keine Briefe“ von Fritz Grünbaum, die Gedanken eines Frischoperierten über die Besucherschar im Spital, die grotesken Situationen mit der gipfelnden Frage „Wann kommt der Kasperl?“ waren schlichtweg köstlich. Dass es die Damen besser haben als die Männer, ist eine Standpunktsache, war aber in diesem Falle auch für Männer einleuchtend. Das humoristische Maß voll machten die Geschichten vom hinterlistigen Papagei mit dem armen Gaskassier und die vom Bananenkauf nach Ernst Grutitsch. Dem Obmann des Vereines „kids2kids“, Andreas Müller, konnte der Abt des Stiftes Geras, Michael Prohazka, den Spendenbetrag von 794 € übergeben. |